Fakes und Abzocker – wie erkennt man die Schwarzen Schafe?

Wie überall gibt es leider auch in der SM-Szene genug schwarze Schafe. Ich meine damit nicht die kommerziellen Angebote welche durchaus ihre Daseinsberechtigung haben wenn Kosten- und Leistung sich in einem gesunden Rahmen bewegen, sondern Angebote die versteckte finanzielle Interessen haben oder Anbieter die unseriös agieren. Unter “Fakes” fallen Personen die im Internet unter falschen Idenditäten auftreten. Beispielsweise Professionelle Frauen, die über versteckte 0900 Nummern Partnersuchende abzocken wollen, oder Männer die sich als Frauen ausgeben um sich an einem erotischen Mailwechsel zu erfreuen. Dabei sollte man meinen, dass erstgenannte schon längst ausgestorben sind – Pustekuchen! Beide “Fake-Gattungen” sind ziemlich einfach zu erkennen, da sie meist mit völlig übersteigerten Traumangeboten inserieren, das Bunte vom Himmel versprechen und einem realen Telefonat unter Festnetznummer aus dem Weg gehen. Und die Lösung ist ganz einfach: 0900 Nummern nicht anrufen und nur auf Anzeigen reagieren, die Menschen zeigen. Das meiste was an Traumerfüllung erinnert, ist eben nunmal Katalogware. Reale Menschen haben reale Schwächen und suchen ebensolche Menschen. Wer mit klarem Kopf Anzeigen aufmerksam liest bekommt schnell ein Gespür für die Wahrheit dahinter. Unter “unseriös” fallen bspw. Organisationen oder Einzelpersonen, die mit “psychologischer Beratung” werben und dann nennen wir es mal “Spielsituationen” anbieten. Auf den ersten Blick vielleicht reizvoll, in Wahrheit aber hochgradig gefährlich da Abhängigkeitssituationen vorprogrammiert sind. Ebenso kritisch zu betrachten: Unbekannte die unter obskuren Vorwänden Video- oder Fotomaterial von Sessions anfertigen wollen. Wer sich nicht irgendwann ohne sein Einverständnis in Sexkabinen oder auf einschlägigen Adultseiten wiederfinden möchte, lässt sich auf derartig schräge Deals nicht ein. Fotosessions mit Profi – oder Amateurfotografen sind eine tolle Sache und machen sehr viel Spaß. Ich weiss da wovon ich rede! Aber seröse Künstler werden immer einen klaren Vertrag über Verwendungszwecke, Freigaben und Rechte anbieten. Darauf sollte man unbedingt auf jeden Fall bestehen um unschöne Erlebnisse zu vermeiden. Fazit: es gibt Fakes und Abzocker zuhauf im Netz und je obskurer das Medium desto mehr tummeln sich dort seltsame Geister. Die beste Möglichkeit nicht auf sie hereinzufallen, sind ein klarer Kopf und reelle Vorstellungen. Auf Stammtischen und in Gruppeninitiativen finden sich Menschen, in guten Communities kommt man schnell mit Leuten in Kontakt, an deren Beiträgen und Profilen sich ablesen lässt wie real oder unreal sie sind. Doch, man kann sich vor Fakes schützen, indem man einfach selbst in die Realität geht und sich Zeit dafür nimmt, Menschen kennenzulernen. So, das musste nun mal raus weil man seit Jahren der Aufklärung noch immer im Netz auf solche Schmeissfliegen trifft… und das Web 2.0 bringt das Thema wieder in Fahrt!


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Autor und Inhaber von Sa-Fora.de - Ich bin leidenschaftlicher Rollenspieler und John Normans erschaffene Welt GOR eignet sich wunderbar dazu. Desweiteren bin ich bekennender BDSMler und Fetischist

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Sa Fora ist goreanisch und heisst übersetzt "Tochter der Kette" die Bezeichnung für Frauen die auf GOR in Sklaverei geboren wurden.
Daraus entstand dieses erotische Blog als Nachschlagewerk über GOR, BDSM und Fetisch

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