Sklavenausrüstung Gor´s IV

Auch dieses Mal möchte ich Euch einige Stücke aus der großen Auswahl goreanischer Sklavenausrüstung näher bringen. Dabei soll das eigene Kopfkino mal wieder etwas angeregt werden. Die heute aufgeführte Sklavenausrüstung dient der Fesselung und Bestrafung von Sklaven und Sklavinnen.

Der Kontrollstab

Dieses Werkzeug besteht aus einem zwei Fuß (0,6m) langen Stab mit einer Kettenschlinge an einem seiner Enden. Die Kettenschlinge ist dazu bestimmt, um den Hals einer Sklavin gelegt zu werden. Das andere Ende des Stabes ist mit einer Lederschlinge versehen, welche üblicherweise um das rechte Handgelenk des Sklavenbesitzers getragen wird. Der Stab verfügt über eine Art Abzugshebel den der Besitzer dazu benutzen kann, um damit die Kettenschlinge wahlweise enger zu ziehen oder zu lösen. Auf diese Weise werden Zeichen gegeben und die Sklavin geführt. Dadurch kann ein Mädchen vor ihrem Herrn gehen und von ihm durch den Stab kontrolliert, signalisiert bekommen, in welche Richtung sie gehen soll.

Der Knebel

Auch auf Gor gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sklavenknebel und einige davon kann man durchaus auch als grausam bezeichnen. Die Grundidee eines Knebels ist es, eine Person am Sprechen zu hindern. Unter den Knebelvarianten befinden sich neben dem klassischen Ballknebel auch solche, die mit Metall oder Leder den Mund abschließen. Auf Gor hat ein einfacher Knebel eine Füllung aus einer Metallkugel welche gewöhnlich mit Leder überzogen wurde. Eine Stange welche das Metall fixiert oder ein schlichtes Band verläuft durch die Kugel. Eine Justier- und Sperrvorrichtung erlaubt es, diese Art von Knebel individuell an die jeweilige Sklavin anzupassen. Es gibt zwei Normalgrößen – die größere Variante ist für Männer, die kleinere für Frauen und beide können noch individuell eingestellt werden. Jedoch kommt es recht selten vor, dass Männer auf diese Art geknebelt werden. Die Knebel werden so abgesichert, dass man ihn selbst mit feien Händen nicht selbst entfernen kann.

Die Mädchen-Fang-Schlinge

Diese hat in vielerlei Hinsicht große Ähnlichkeit mit einer Garotte. Sie besteht aus einer feinen Kette die an beiden Enden mit einem Holzgriff endet. Die Kette dient dazu, das Opfer zu würgen, schneidet jedoch nicht in die Kehle ein. Auf diese Weise ist es möglich jemanden zu bändigen, ohne ihm Verletzungen zufügen zu müssen – eine wichtige Notwendigkeit, wenn man sie zum Fangen von Sklavinnen benutzen möchte. Die Kette kann angezogen werden, indem man einen der Holzgriffe dreht und sie kann nur mit einer Hand kontrolliert werden.

Der Harl-Ring

Diesen Gegenstand hat man nach einem Sklavenhändler benannt der ihn zuerst benutzte, Harl aus Turia. Der Harl-Ring besteht aus vier Teilen: Erstens einem Fußgelenkring aus Metall der um das Fußgelenk der Sklavin verschlossen wird. Zweitens einer geschlossenen Metallöse die etwa auf der Rückseite des Fußgelenks angeschweißt ist. Drittens eine weitere geschlossene Metallöse welche vorne am Fußgelenkring befestigt ist. In dieser Öse befindet sich aber das eine Ende einer etwa drei Fuß (0,9m) langen Kette. Viertens endet die Kette an einer Schließvorrichtung welche hinten an einem zweiten Fußgelenkring gesichert werden kann. Der Harl-Ring ist ein sehr vielseitiges Hilfsmittel und kann dazu benutzt werden, eine Sklavin an nahezu alles anzuketten. Einen “geschlossenen” Harl-Ring hat man wenn die Kette vom eigenen Fußgelenkring um einen Baum, einen Pfosten oder einen ähnlichen Gegenstand geschlossen ist. Harl-Ringe werden häufig bei der Bildung von Sklavenkolonnen benutzt. Sie sind sehr praktisch weil ein einziger Schlüssel alle Ringe solch einer Sklavenkolonne schließt und öffnet.

Haken Handschellen

Hierbei handelt es sich um Handschellen aus Leder mit Schlössern und Schnappverschlüssen dran. Sie sind relativ weich und für die Schnappverschlüsse wird kein Schlüssel benötigt. Mit Hilfe der Schnappverschlüsse kann eine Sklavin auf verschiedene Arten gesichert werden. Dieses Hilfsmittel findet man ab und an in Pagatavernen und Vergnügungsalkoven.

Eiserner Gürtel

Dies ist die goreanische Ausführung des uns bekannten Keuschheitsgürtels. Er wird vorwiegend dazu benutzt, Sklavinnen vor unerlaubter Sklavenvergewaltigung zu bewahren. Ein eiserner Gürtel kommt wohl eher bei weißseidenen Mädchen zum Einsatz, deren Besitzer es nicht wünschen, dass sie diesen Status auf der Straße verlieren. Es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass eine rotseidene Sklavin über die Straßen wandert und dabei einen eisernen Gürtel trägt. Den eisernen Gürtel gibt es in verschiedenen Varianten. Ein schlichter Gürtel besteht aus zwei Hauptteilen. Ein Teil davon ist ein abgerundetes, enges und gebogenes Taillenband, geglättet an seinen Enden. Dieses fügt sich wie der Name schon sagt um die Taille eines Mädchens. Das Ende dieses Bandes hat auf der rechten Seite einen Ring oder eine Krampe welche daran angeschweißt ist. Das andere Ende hat einen Schlitz der dann über dieser Krampe liegt und sie so hervorstehen lässt dass ein Schloss daran angebracht werden kann. Das zweite Teil ist ein flaches, gebogenes Band aus Metall welches zwischen die Schenkel des Mädchens hindurchgeführt wird. Ein Ende dieses Teils bildet vorne über das Taillenband gebogen ein Scharnier und ist fest verschlossen. Dieses flache, U-förmige Gurtband aus Eisen schwingt an diesem Scharnier. Am anderen Ende dieses Eisenbandes ist ein Schlitz eingearbeitet, welcher über die selbe Krampe wie der andere Schlitz passt. Das ganze Konstrukt kann dann mit nur einem einzigen Schloss komplett verschlossen werden. Das zweite Teil, auch Schrittband genannt, hat unten einen etwa drei Zoll (7,62cm) langen Schlitz von 3/8 Zoll (0,95cm) Breite. Die Innenseiten dieses Schlitzes sind gezackt, was sehr unangenehm für jeden würde, der versucht diesen Schlitz zu penetrieren.

Eiserne Halter

Diesen Begriff findet man gelegentlich in den Romanen. In Der Meuchelmörder von Gor wird dieser Begriff sehr gut erklärt: “… normalerweise bezieht sich dieser Begriff auf alle unterirdischen Rückhaltungen in dem Haus eines Sklavenhändlers – nicht nur Käfige sondern auch Gruben, Stahltrommeln, Mauerketten und ähnliches. Es ist im Großen und Ganzen eher der Name eines Bereiches, als eine wörtliche Beschreibung von der Beschaffenheit jeder einzelnen Art an Sicherheits-Vorrichtungen, die hier gefunden werden.”

Dieses war nun der vierte Teil aus der Artikelserie über goreanische Sklavenausrüstung. Im Nächsten Artikel präsentiere ich Euch unter Anderem weitere Fesselutensilien wie sie auf Gor gebräuchlich sind. Und wer möchte, kann findet hier die bislang erschienenen Artikel aus dieser Serie


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Autor und Inhaber von Sa-Fora.de - Ich bin leidenschaftlicher Rollenspieler und John Normans erschaffene Welt GOR eignet sich wunderbar dazu. Desweiteren bin ich bekennender BDSMler und Fetischist

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Sa Fora ist goreanisch und heisst übersetzt "Tochter der Kette" die Bezeichnung für Frauen die auf GOR in Sklaverei geboren wurden.
Daraus entstand dieses erotische Blog als Nachschlagewerk über GOR, BDSM und Fetisch

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